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Heimatwochen in Australien
In der vergangenen Woche hab ich fast vergessen, dass ich mich zur Zeit in Australien befinde. In unserem hostel uebernachteten vorwiegend Deutsche, so dass mein Englisch momentan ganz schoen verkuemmert ist. Im Gespraech mit einem deutschen Backpacker stellte sich dann sogar noch heraus, dass er aus dem Erzgebirge ist und in Jena studiert hat - also so richtig Heimat! Zusammen mit ihm und Barbara, einen netten Bayerin, fanden wir uns schnell zu einer kleinen deutschen Reisegruppe zusammen und erkundeten in einem Tagesausflug das nahe gelegene Barossa Valley. Dieses Weinanbaugebiet ist ebenfalls sehr deutsch gepraegt - hier findet man Ortsbezeichnungen wie Hahndorf und Kaiserstuhl sowie zahlreiche Fleischer, die Mettwurst, Wiener und aehnliches anbieten - wirklich skuril! Wir kamen dann natuerlich nicht umhin, uns in ein Restaurant zu begeben, dessen Inhaber aus dem Schwabenland hierher gesiedelt ist und der phantastische deutsche Gerichte auf der Speisekarte hatte. Ich hab mir ein Eisbein gegoennt und es war wie ihr auf dem Bild sehen koennt gigantisch! Echt lecker! Das Eisbein war dann auch eine gute Grundlage fuer die anschliessende Tour durch die Weinkellereien des Ortes, bei der wir natuerlich nicht drum herum kamen, ueberall die leckeren Weine zu probieren ;-)
Ja und nun neigt sich unsere Zeit hier in Adelaide langsam, aber sicher dem Ende. Manja hat sich wieder gut erholt, so dass wir morgen nach Kangaroo Island uebersetzen, wo wir fuer die naechsten 10 Tage nochmals ein wenig Farmarbeit erleben wollen. Es wird unsere letzte gemeinsame Unternehmung auf dieser Reise sein, da sich Manja danach hier in der Gegend einen richtigen Job suchen will (immerhin muss sie sich hier ja ein ganzes Jahr ueber Wasser halten).
Hoechstwahrscheinlich werde ich mich trotzdem nicht allein durchschlagen muessen, da Barbara und ich uns zum gemeinsamen Weiterreisen und Abenteuer erleben entschieden haben.
Ihr duerft also weiter gespannt sein ...
1 Kommentar:
Wenn ich diese schönen und interessanten Reiseberichte lese und die Bilder betrachte darf ich auch etwas neidisch sein.Gern wäre ich auch auf solch einem Abenteuer Trip. Ich freue mich für Sie und bin in Gedanken dabei. Schön, dass Sie diese Auszeit genommen haben und das z.Zt. graue Germany etwas verdrängen. Ich wünsche Ihnen noch viele tolle Erlebnisse und sage mit dem Daumen nach oben Take it easy oder so ähnlich. Ihr Chefchen und Sigrid
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