Donnerstag, 4. September 2008

Opalfieber in Coober Pedy



Nach der Uluru-Tour genossen wir nochmals eine Nacht (und nach 3 Tagen Buschcamp auch endlich mal wieder eine ordentliche Dusche) in der Jugendherberge in Alice Springs. Frisch ausgeruht bestiegen wir dann am naechsten Morgen den Bus nach Coober Pedy - einem kleinen Oertchen mit etwa 3000 Einwohner, das so ziemlich nichts zu bieten hat ausser einer Menge Opal. So ziemlich jeder Einwohner hat hier sein kleines Stuckchen "Opalfeld" auf dem er nach Herzens Lust nach dem Edelstein buddeln kann - nur die wenigsten werden dabei fuendig ...

So trostlos die Stadt auf den ersten Blick auch wirken mag, wir haben sie recht schnell in unser Herz geschlossen und fanden es einfach nur spannend hier zu sein. Die Nacht verbrachten wir in einem Dugout, das heisst in einem hostel unter der Erde - erinnerte irgendwie an ein Verlies und regte meine Phantasie von Axtmoerdern und aehnlichem hervorragend an (vor allem als mir nachts halb zwoelf unser Zimmernachbar noch ein Gespraech aufdraengeln wollte und Manja schon schlief), war im Endeffekt aber wirklich sehr nett und charakteristisch fuer dieses Staedtchen.

Waehrend einer 4-stuendigen Rundfahrt erfuhren wir allerhand ueber die Opalgewinnung, besichtigten eine Untergrund-Kirche, sahen das faszinierende Dugout von Crocodile Harry (ein echter Freak, der neben Oplaen auch BHs seiner Besucherinnen sammelte), hatten einen kurzen Blick auf den legendaeren Dingo-Zaun, der Australien von der West- bis an die Ostkueste durchquert, und konnten uns sogar selbst im Opalsuchen versuchen (ich hatte nicht wirklich Glueck - bin also leider immer noch nicht reich).

Ach wenn wir gern noch etwas laenger in Coober Pedy geblieben waeren - irgendwann kauf ich mir hier sicher mal ne Mine ;-) - hiess es nach einem Tag schon wieder Abschied nehmen. Mit dem Greyhound ging es dann wie schon erwaehnt ueber Nacht nach Adelaide und nun warten wir gespannt was uns hier alles so widerfaehrt ...

Keine Kommentare: