Sonntag, 12. Oktober 2008

Aller guten Dinge sind drei.


Ganz in diesem Sinne war das wwoffing auf Kangaroo Island fuer mich dann auch die bisher aufregendste und abwechslungsreichste Farm-Erfahrung unserer bisherigen Reise. Mit Bob haben wir einen host erwischt, der sich einfach supersuess um uns gekuemmert und uns in fantastischer Weise sowohl die Insel als auch das Farmleben naeher gebracht hat.
Wer schon bei den Bildern vom Weingut nicht glauben konnte, dass ich fuer die Farmarbeit geschaffen bin, der haette nicht schlecht gestaunt zu sehen, wie ich zusammen mit Manja tote Huehner vom Truck abgeladen habe (die toten Tierchen werden verbuddelt und dienen dann als Duenger) oder wie wir im Schweisse unseres Angesichtes Schafe angepackt haben, um sie in ein Gatter zu treiben, wo sie dann von Bob den Popo geschoren bekommen haben. Manchmal haben wir auch einfach nur den Gemuesegarten gewaessert und abgeerntet, sind auf der Ladeflaeche des Pick-Up mitgefahren waehrend Bob zusammen mit seinem Hund die Schafherde zusammen getrieben hat oder haben blaue Maennchen als Symbole fuer die bevorstehende Prostata-Krebs-Woche ausgeschnitten. Also wirklich mega abwechslungsreich und super interessant.
Genuegend Freizeit hatten wir natuerlich auch. Und die haben wir damit verbracht, zahlreiche supernette Freunde von Bob kennenzulernen und die Insel zu erkunden. Einen ganzen Tag lang ist Bob mit uns zu den spektakulaeren Sehenswuerdigkeiten der Insel gefahren und wir waren einfach nur von der Schoenheit der Natur ueberwaeltigt. Sicherlich eins der einpraegsamsten Erlebnisse war fur uns das naechtliche Fischen. Waehrend Bob das Boot gesteuert und uns mit einem riesigen Scheinwerfer geleuchtet hat, mussten wir mit einem Netz "Garfische" (also ich kenn mich ja nicht so richtig aus, aber ich glaub in Deutsch ist das 'n Schwertfisch) fangen - sensationell und wir waren mit 60 Fischen in zwei Stunden auch recht erfolgreich. Noch aufregender wurde das naechtliche Fischen durch zwei Delphine, die direkt um unser Boot herumschwammen und doch tatsaechlich versucht haben, den Fisch, den wir fangen wollten, auch zu fangen - einzigartig!
Eine weitere grossartige Tiererfahrung hatten wir im Haus von Bobs Nachbarn Dennis, wo wir zahlreiche Kaenguruhs in unmittelbarer Naehe sehen und sogar fuettern konnten. Schon lustig, wenn einem so ein kleines Kaenguruh Nuesse direkt aus der Hand frisst.
Also Ihr seht, es waren ereignisreiche Tage auf Kangaroo Island. Sicherlich hab ich auch wieder ganz viel vergessen aufzuschreiben, aber das kann ich Euch dann ja irgendwann mal persoenlich erzaehlen.
Bis dahin seid alle lieb gegruesst!

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